Ideen für die Grüne Hauptstadt

Essen ist Grüne Hauptstadt 2017, und sorgt mit „grünen Themen“ im Moment für reichlich Verärgerung. Zum einen geht es um Landschaftsschutzgebiete, die bebaut werden sollen. Die Stadt spricht davon, dort neue Flüchtlingsheime bauen zu wollen. Viele Bürgerinitiativen haben sich gegründet und kritisieren, die Stadt wolle generell nur neue Baugebiete erschließen (Artikel Der Westen vom 14.1.2016). Zum anderen geht es gerade vielen Essenern gegen den Strich, dass die Gelder für neue Radwege erstmal wegfallen (Artikel Der Westen vom 27.11.2015). Dabei ist der Bereich Mobilität ein elementarer Bestandteil der Bewerbung gewesen, die die Stadt für den Titel Grüne Hauptstadt eingereicht hat. Die Facebookseite der Stadt Essen hat deshalb gerade an einigen Stellen ordentlich viel zun tun. Weniger grün, wenig Radwege und dann so ein Tam Tam um den Titel?
Grüne Hauptstadt ist ja aber nicht nur das, was die Politik macht oder nicht macht. Eine Stadt ist doch auch das, was ihre Einwohner*innen dort machen. Gerade in Essen gibt es schon viele Beispiele von Initiativen, die sich zusammenschließen, um Dinge und Lebensmittel zu teilen, die gemeinsam gärtnern und vieles mehr selber in die Hand nehmen. Deshalb findet übermorgen (3.2.2016) in der Weststadthalle eine Ideenbörse statt. Von 19 bis 21 Uhr sammelt das Team der Grünen Hauptstadt Ideen und informiert darüber, wie sich alle Essener*innen in das Grüne Hauptstadtjahr einbringen können. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Mittwoch, 3. Februar
Wann: 19 bis 21 Uhr
Wo: Weststadthalle, Thea-Leymann-Straße 23

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