Termintippp: Gemeinschaftsgärten in der Stadt 10.12.2015 in Bottrop

Gemeinschaftsgärten sind Gartenflächen im öffentlichen Raum, die gemeinschaftlich zur Anpflanzung von Zier- und Nutzpflanzen genutzt werden. Sie dienen zudem als Orte für den sozialen und kulturellen Austausch in der Nachbarschaft oder auch als Orte der Umweltbildung. Viele Gärten sind von Bürgergruppen ins Leben gerufen worden. Einige haben angefangen, andere haben sich schnell angeschlossen. Teilweise stellen auch Wohnungsbaugesellschaften Gartenflächen bereit. In NRW gibt es zahlreiche Gartenprojekte (Übersicht auf Urbane Oasen).
Die Stadt Bottrop hat ebenfalls gemeinsam mit der FH Dortmund ein Projekt angestoßen.“GemeinSinnschafftGarten“ will herausfinden, wie urbanes Gärtnern die Bürger/Innen motivieren kann, damit auch sie mitmachen beim klimagerechten Stadtumbau. Am 10. Dezember 2015 gibts dazu in Bottrop die Veranstaltung „Gemeinschaftsgärten in der Stadt„. Einen ganzen Tag diskutieren Teilnehmer/innen: Welche Rolle spielen Gärten als Form einer partizipativen Stadtentwicklung? Welche Aufgabe erfüllen Gartenprojekte als soziale und interkulturelle Begegnungsräume in der Stadt von morgen? Welche ökologische Funktion bzw. Wert haben diese Gärten und wie kann dieser dauerhaft erhalten bleiben?

**Das Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt ruft mit dem Themen-Spezial „Stadternte“ bundesweit Bürgerinnen und Bürger zur Ernte von Obst und Gemüse auf Freiflächen in ihrer Region auf. Unterstützt wird dies durch die Initiative „Mundraub“, einer Online-Plattform, auf der von den Nutzern Standorte von frei verfügbarem Obst oder Kräutern kartiert werden. Eine weitere Initiative im Rahmen der Stadternte ist „GemeinSinnschafftGarten“. Das Projekt der Stadt Bottrop und der FH Dortmund erforscht, wie Bürgerinnen und Bürger unterschiedlicher Herkunft durch gemeinsames Gärtnern aktiviert werden können.

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