A52-Ausbau in Gladbeck: Planfeststellungsverfahren und Protest am 03.02.2015

Mal wieder! Ein Teil der B 224 soll auf Gladbecker Stadtgebiet zur A 52 ausgebaut werden – so die Absichten des NRW-Verkehrsministeriums und Straßen.NRW. Seit dem 7. Januar 2015 liegen die Pläne dazu aus; das Planfeststellungsverfahren wurde eröffnet. Das heißt: Bis zum 6. Februar 2015 können Gladbecker BürgerInnen diese Pläne begutachten – und sich dagegen aussprechen!

Schon seit den 70ern wird über Ausbaumöglichkeiten der A 52 in Essen, Bottrop und Gladbeck diskutiert. 2012 fand ein Ratsbürgerentscheid in Gladbeck statt, bei dem sich die Mehrheit der Wahlbeteiligten gegen eine kommunale, finanzielle Beteiligung am Ausbau und damit gegen den Ausbau der A 52 entschied. (Finanziert werden sollte ein 1,5 km langer Voltunnel und ein Autobahnkreuz als Verknüpfung von A 2 und A 52). Im Zuge dessen gründete sich auch ein Netzwerk bestehend aus viele Bürgerinitiativen in Bottrop, Essen und Gladbeck, die ihre Mitsprache bei verkehrspolitische Entscheidungen einfordern. Seit dem letzten Herbst ist das „Netzwerk der Bürgerinitiativen, Vereine, Verkehrs-, Umwelt- und Naturschutzverbände der Städte Bottrop, Essen und Gladbeck“ wieder vermehrt aktiv, nachdem im Sommer bekannt wurde, dass das bereits erwähnte Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden soll. Im Dezember verfasste und veröffentlichte das Netzwerk nachfolgende Erklärung. Das Bürgerform Gladbeck hat im Zuge des Planstellungsverfahrens folgendes Einwendungsformular online gestellt (unter 28.01.2015).

Morgen (03.02.2015) veranstaltet die WAZ Gladbeck eine Diskussionsrunde mit NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (NRW) (Titel: „A 52 – Wohin geht die Reise für Gladbeck?”). Da diese bereits ausgebucht ist, ruft das Netzwerk Bürgerinitiativen und die Mobilität~Werk~Stadt zu einer Kundgebung auf und zwar ebenfalls am 03.02. von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr vor dem Luther Forum Ruhr, Gladbeck, Bülser Straße 38.

 

 

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