Eine Karte – viele Interventionen: „Recht auf Stadt – Ruhr“

„Wem gehört die Stadt?“ fragte zuletzt die gleichnamige ARD-Dokumentation, in der es um den Berliner Immobilienmarkt geht. Zwangsräumungen, Luxussanierungen und Vermietertricks sorgen dafür, dass sich Stadtteile verändern, da bestimmte Bevölkerungsgruppen angelockt und andere ausgeknockt werden. Die Frage „Wem gehört die Stadt“ lässt sich allerdings auch unter weiteren politischen, sozialen oder kulturellen Vorzeichen setzen. Wer soll entscheiden, wie Leerräume wieder genutzt werden können? Wer darf alles mitbestimmen, was gebaut, abgerissen oder saniert wird? Welche kulturellen Projekte werden öffentlich gefördert? Wie können sich generell Kreative entfalten? Wo lässt sich ein Gemeinschaftsgarten anlegen und pflegen? Welche sozialen Programme gibt es? Mit diesen Fragen beschäftigen sich hier bei uns im Ruhrgebiet die unterschiedlichsten Gruppen und Initiativen. Ob in selbstorganisierten oder vorhandenen Treffpunkten: Sie entwickeln konkrete Projekte oder Angebote für ihren Stadtteil und die Menschen, die dort leben. Für das Ruhrgebiet sollen diese Initiativen sichtbarer werden und zwar auf der interaktiven Karte „Recht auf Stadt“. Die Idee zur Karte entstand im letzten Jahr in Bochum bei der Aktionskonferenz „Interventionen für ein Recht auf Stadt“.

Tragt also euch und eure Initiative/euer Projekt in die Karte ein oder schaut nach, mit welchen anderen Gruppen ihr euch vielleicht vernetzen könnt.

 

 

 

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