Die MĂŒllsammler

MĂŒll ist ĂŒberall. Die gute Nachricht: Die Anzahl derer, die daran etwas Ă€ndern wollen, wĂ€chst stetig.

Dieses Jahr etwa zĂ€hlte die Stadt Hilden auf ihrem „Dreck-Weg-Tag“ rund 120 ehrenamtliche MĂŒllsammler*innen. Dabei sind es nicht nur von den StĂ€dten selbst auf die Beine gestellte Aktionen, die den wachsenden MĂŒllmassen in öffentlichen RĂ€umen zu Leibe rĂŒcken wollen. Auch von Seiten der BĂŒrger*innen besteht ein reges BedĂŒrfnis, nicht nur dann ehrenamtlich in die Bresche zu springen, wenn die StĂ€dte zu solchen Aktionen aufrufen. Stattdessen gibt es mittlerweise mehrere eigeninitiativ organisierte Gruppen, die sich um ein sauberes Umfeld immer dann kĂŒmmern wollen, wenn sie selbst es wollen.

So kĂŒmmerte sich bereits im Dezember 2014 der Essener Dirk Niggemann ausgehend von seiner Facebook-Gruppe „Aktion sauberer Baldeneysee“ um die Befreiung des Sees von in ihm versenkten MĂŒll. In Hattingen wird es am 1. April die ebenfalls von einer Facebook-Gruppe, nĂ€mlich „Ruhrpott Clean Up“, organisierte MĂŒllsammelaktion „Ruhrpott Clean Up #1“ geben.

All jenen, die nicht nur den MĂŒll anderer sammeln, sondern mittels Verringerung oder Vermeidung des eigenen Abfalls das Problem an seinen Wurzeln packen wollen, seien außerdem die Themen PlastikdiĂ€t oder Zero Waste ans Herz gelegt. Letzterem haben wir uns bereits im Morgenstadt-Blog gewidmet.

Mehr zu dem Thema:

WAZ-Artikel zur Aktion „Aktion sauberer Baldeneysee“: Facebook-Gruppe will den MĂŒll am Baldeneysee einsammeln

Projekt „homebase: marxloh“

Tipps zu MĂŒllsammelaktionen der Naturschutzjugend

Informationen der Rheinischen Post zum Thema „Dreck-Weg-Tage“ in NRW

Aktion „Sauberes Dortmund“

Facebook-Gruppe „Ruhrpott Cleanup“

Zero Waste Blog der Bochumerin Shia Su

Plastik-Alternativen fĂŒr den Alltag der Verbraucher*innenplattform Utopia.de

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