Altes, neues Eltingviertel

Wer mit offenen Augen durch seine Stadt schlendert, dem erschließen sich ab und an noch neue Ecken, die besonders sind. Das Eltingviertel in Essen gehört zu diesen besonderen Flecken auf der Stadtteilkarte. Nicht weit vom Campus der UniversitĂ€t erstreckt sich das Viertel und gehört damit noch zum nördlichen Teil der Innenstadt. Also, ziemlich zentral gelegen. Was wenige vermuten: hier gibt es zahlreiche WohnhĂ€user, die Ende des 19. Jahrhunderts, und damit in der GrĂŒnderzeit entstanden sind. (Mehr Infos dazu im Artikel „Das Eltingviertel im Nordviertel, eine unbekannte Schönheit“ vom 28.10.2014 auf der DerWesten)

Lebhafter, (noch) grĂŒner und etwas moderner soll das Eltingviertel werden. Deshalb werden in den nĂ€chsten Jahren zahlreiche GebĂ€ude durch die Deutsche Annington saniert. Balkone werden angebaut, Nachtspeicherheizungen gegen FernwĂ€rme eingetauscht oder auch ganze Eingangsbereiche erneuert.

Auch die Leute, die dort bereits leben, sollen mitmachen und die Chance bekommen, ihr Viertel zu verĂ€ndern. Vieles ist möglich. Einiges wird dabei aktiv gefördert. So gibt es ein Urban Gardening-Projekt am Eltingplatz, bei dem GemĂŒse in Hochbeeten angebaut wird. Impulse sollen vor allem auch KĂŒnstler in das Viertel bringen. Durch ein ausgelobtes Stipendium können zehn Kreativschaffende ein Jahr lang mietfrei im Eltingviertel wohnen und arbeiten. Darunter sind vorwiegende Studierende aus dem Kunst-, Film- oder Designbereich. Jugendarbeit, Upcycling, Lichtprojektionen, Nachbarschaftsinfos verbreiten – ein paar Ideen der Stipendiaten.

Spiel- und GrillplĂ€tze, autofreie Innenhöfe und vor allem alles viel grĂŒner. Das wĂŒnschen sich die Anwohner der Zwinglihöfe. Ihre Ideen konnten sie in Workshops einbringen. Ein ArchitektenbĂŒro aus DĂŒsseldorf erstellte daraus ein Konzept. 2016 gehen die Baumaßnahmen dort los.

 

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